Die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) als Brutvogel in Luxemburg

 

Von den Seeschwalben der Gattung Sterna  tritt die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo) im mitteleuropäischen Binnenland am regelmäßigsten auf. Sie wird dabei an größeren Stehgewässern und auf größeren Fließgewässern beobachtet. Als Sommergast liegen die Beobachtungen im Zeitraum April bis September. In der Großregion Luxemburg sind Bruten nur aus dem lothringischen Moseltal bekannt; im deutschen Mosel- und Saartal tritt die Art nicht als Brutvogel auf.

Die älteren Daten aus Luxemburg beschränken sich alle auf die Mosel, resp. das Baggerweihergebiet Remerschen. Bis zum Jahr 2012 war die Flussseeschwalbe allerdings ein seltener und unregelmäßiger Durchzügler. Das Gros der Beobachtungen stammt dabei  aus den Monaten Mai und Juni, fast ausschließlich aus dem Baggerweihergebiet Haff Réimech.

 

Ansiedlung im Baggerweihergebiet

Nachdem 2014 ein Paar ohne Erfolg brütete, startete wohl dieses Paar 2015 einen erneuten Brutversuch auf demselben Nistfloss, welches allerdings durch Anbringen eines Maschendrahtzaunes sicherer gestaltet wurde. 2 der 3 Jungvögel flogen Mitte Juli aus.

2016 waren insgesamt 3 Brutpaare auf den 3 Brutflößern ansässig und jedes Paar erbrütete 3 Jungvögel. Die ersten Jungvögel starteten am 4. Juli mit ihren ersten Flugversuchen, insgesamt flogen mindestens 6 Jungvögel aus.


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EuroBirdwatch 2017

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